News

28. Februar 2018

Die drei Spiele der SG 99 am Wochenende (3./4. März)

Frauen-Rheinlandliga: SG 99 Andernach II - SG Watzerath/Pronsfeld am Samstag, 3. März, um 19 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.
 
B-Juniorinnen-Rheinlandpokal, Viertelfinale: SG 99 Andernach - SV Rengsdorf am Sonntag, 4. März, um 11 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.
 
D-Juniorinnen-Kreisklasse: SG 99 Andernach - SF Höhr-Grenzhausen am Samstag, 3. März, um 12.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.
 

27. Februar 2018

0:2 gegen Bad Neuenahr: SG 99 II scheidet aus dem Pokal aus

Der Klassenunterschied zwischen der SG 99 Andernach II (blaue Trikots) und dem SC 13 Bad Neuenahr machte sich im Achtelfinale des Frauenfußball-Rheinlandpokals schon früh bemerkbar. Zwei Unachtsamkeiten nutzte der Regionalligist auf dem Kunstrasen im Andernacher Stadion gegen den Tabellenführer der Rheinlandliga, der höchsten Verbandsklasse, schon früh zum finalen 2:0 (2:0), danach neutralisierten sich beide Mannschaften im Prinzip bis zum Schlusspfiff. Sarah Goffin ging in der siebten Minute auf dem rechten Flügel des SC 13 auf und davon, ihr wohl mehr als Flanke gedachter Schuss ging an der verdutzten Andernacher Torhüterin Julia Schürmann vorbei ins Netz. Das zweite Tor der Kurstadt-Elf erzielte Celina Mäder (23.). Vorausgegangen war wieder ein Vorstoß über die rechte Seite, nach der anschließenden Hereingabe musste Mäder in der Mitte nur noch den Fuß hinhalten. Hansi Christmann, Trainer der Bäckermädchen, fasste das Geschehen zusammen: „Der Sieg für Bad Neuenahr geht in Ordnung. Wir hätten gerne länger hinten die Null gehalten. Aber die beiden einzigen Möglichkeiten, die wir in der ersten Hälfte zugelassen haben, wurden genutzt. Insgesamt fehlte uns nach vorne die Durchschlagskraft.“

Die Andernacher Spielführerin Stefanie Fetz (blaues Trikot) behauptet hier gegen den SC 13 Bad Neuenahr den Ball, attackiert von Vanessa Freier (links) und Mia Trombin. Ganz rechts beobachtet Desiree Hennig, Abwehrspielerin der SG 99, das Geschehen. Foto: Andreas Walz

26. Februar 2018

SG 99 führt bis zur 72. Minute - und verliert mit 1:4

Lange Zeit hatte es so ausgesehen, als könnte die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach bei der TSG 1899 Hoffenheim II einen Achtungserfolg landen. Nach einem frühen Strafstoßtreffer führte das Schlusslicht beim Tabellenzweiten der 2. Bundesliga Süd bis zur 72. Minute mit 1:0, doch dann schlug der Favorit aus dem Kraichgau in der arktischen Kälte vier Mal unbarmherzig zu und sorgte so noch für einen standesgemäßen 4:1 (0:1)-Erfolg. Kaum 120 Sekunden waren vergangen, da zeigte Schiedsrichterin Franziska Brückner vor nur etwas mehr als 50 Zuschauern nach einem Handspiel im Hoffenheimer Strafraum auf den Punkt. Nachdem Sarah Krumscheid (in Freiburg) und Anna Zimmermann (gegen Sindelfingen) ähnliche Gelegenheiten ungenutzt hatten verstreichen lassen, fasste sich erneut Krumscheid mit der Nummer 20 ein Herz und traf diesmal für die in rot-weißer Kleidung angetretenen Bäckermädchen zum umjubelten 1:0-Führungstreffer.

Überraschend, dass die SG 99, extrem ersatzgeschwächt angereist, diesen Vorsprung immerhin bis zur 72. Minute halten konnte. „Wir haben mit unseren beiden Fünferketten sehr gut verteidigt und dem Gegner kaum Raum gelassen“, befand Teamchef Kappy Stümper, der auf die erkrankten Maren Weingarz, Katharina Sternitzke, Milena Schmitt und Sarah Preußner verzichten musste, zudem auf Clara Viebranz (Fußprellung), Laura Brönner (Innenbanddehnung) und Luisa Deckenbrock (privat verhindert). In Hannah Jülich, Desiree Hennig und Lena Wiersch saßen nur drei Feldspielerinnen auf der Bank, die tags zuvor noch komplett beim Pokalspiel der zweiten Mannschaft gegen den SC 13 Bad Neuenahr mitgewirkt hatten. In der Schlussphase brachen dann innerhalb von zwölf Minuten alle Dämme: Jana Beuschlein (72., 82.), Annika Eberhardt (77.) und Chantal Hagel (83.) schossen noch einen klaren Sieg der TSG heraus.

Kappy Stümper war angesichts der blitzartigen Trendwende konsterniert: „Da wurde am Ende mal wieder unser Grundproblem deutlich, mangelnde Trainingsbeteiligung macht sich negativ bemerkbar.“ Eva Langenfeld traf zwar per Kopf noch kurz vor dem Abpfiff die Latte, eine Ergebniskorrektur war den tapferen Gästen aber nicht mehr vergönnt. Weiter geht es für die SG 99 nach einer Ligapause erst am Sonntag, 11. März (14 Uhr), dann kommt Bayer 04 Leverkusen ins Andernacher Stadion.

Die SG 99 Andernach (rote Trikots) – von links mit Magdalena Schumacher, Eva Langenfeld und Isabelle Stümper – wehrte sich beim 1:4 gegen die TSG 1899 Hoffenheim II zwar nach Leibeskräften, musste sich aber nach langer Führung am Ende mit dem fast Unvermeidlichen abfinden. Foto: Norbert J. Becker

22. Februar 2018

Rheinlandpokal: SG 99 II trifft auf den SC 13 Bad Neuenahr

Am Samstag um 17.30 Uhr treffen die SG 99 Andernach und der SC 13 Bad Neuenahr einmal mehr im Rheinlandpokal der Fußballfrauen aufeinander. Diesmal im Achtelfinale, das am ursprünglichen Termin (10. Dezember) noch witterungsbedingt ausgefallen war. Während die erste Mannschaft der Bäckermädchen im April 2017 die Elf aus der Kurstadt mit 4:0 auf dem Andernacher Rasen aus dem Wettbewerb warf und später auch den Titel holte, versucht nun die zweite Garnitur auf dem künstlichen Geläuf in unmittelbarer Nachbarschaft ihr Glück.

Hansi Christmann, aktueller Trainer der SG 99 II, hat im Pokal schon positive Erfahrungen machen können. Im Vorjahr war er mit dem SV Holzbach bis ins Endspiel vorgedrungen. Als Tabellenführer der höchsten Verbandsklasse ist der Gastgeber nun sicher nicht chancenlos gegen den SC 13, der in der Tabelle der Regionalliga zurzeit auf Platz vier liegt. Christmann ist mit der Vorbereitung allerdings nicht ganz zufrieden: "Ich hätte lieber letztes Jahr gespielt. Aufgrund von Spielausfällen, Trainingsabsagen, Grippewelle und Verletzungen liegen wir etwa eineinhalb Wochen hinter unserem Plan zurück." Nichtsdestotrotz wird sein Team alles geben, um vielleicht die Überraschung zu schaffen.

21. Februar 2018

SG 99 bewirbt sich fristgemäß für die eingleisige 2. Liga

Am Sonntag um 14 Uhr trifft die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach auf dem Rasenplatz in St. Leon-Rot als Schlusslicht auf ein weiteres Schwergewicht der 2. Bundesliga Süd. Gastgeber ist am 13. Spieltag die TSG 1899 Hoffenheim II, die dem Tabellenführer FC Bayern München II mit den jüngsten Siegen beim 1. FC Köln II (4:0) und gegen den FSV Hessen Wetzlar (3:0) dicht auf den Fersen bleibt. Nach dem durchaus einkalkulierten 0:3 im Heimspiel gegen den Spitzenreiter aus Bayern ist die Stimmung im Lager der Bäckermädchen beileibe nicht im Keller – ganz im Gegenteil: Trotz der prekären sportlichen Lage wird sich der Verein fristgemäß bis zum 15. März für die eingleisige 2. Liga bewerben, so der Beschluss des geschäftsführenden Vorstands. „Wir möchten damit ein deutliches und vor allem offenes Signal senden, dass wir weiterhin fest an die sportliche Leistungsfähigkeit der Mannschaft glauben“, teilte Abteilungsleiter Bodo Heinemann mit.

Bei nur noch zehn zu absolvierenden Spielen ist Platz sechs, der die direkte Qualifikation bedeutet, aber mittlerweile in weite Ferne gerückt. Wetzlar hat nach dem überraschenden 1:0 gegen den 1. FC Saarbrücken schon neun Punkte mehr auf dem Konto als der Aufsteiger und ein deutlich besseres Torverhältnis. Zumindest Relegationsrang sieben will die SG 99 in den nächsten Wochen im Auge behalten. Heinemann: „Es ist ja auch nicht zu 100 Prozent klar, wer sich sonst noch dem Verfahren unterwerfen wird. Der DFB wird am 20. März transparent machen, wer sich alles beworben hat. Dann wissen wir mehr.“ Um nicht nur sprichwörtlich am Ball zu bleiben, wird die SG 99 bis dahin und auch darüber hinaus versuchen, selbst im Duell mit deutlich besser gestellten Teams ihre kleine Chance zu nutzen. Nach dem Spiel beim Zweiten Hoffenheim kommt der Dritte aus Leverkusen nach Andernach (11. März), danach geht es zum Vierten Saarbrücken (18. März), bevor der Fünfte aus Frankfurt (25. März) diesen Reigen beschließt.

Kappy Stümper, Teamchef des Klassenneulings, muntert auf: „Ein Team ohne Moral hätte sich gegen Bayern München II nach dem 0:3 in der 61. Minute aufgegeben und die Sympathie der Zuschauer verspielt. Ich glaube weiterhin fest an meine Mannschaft, gemeinsam können wir die Wende schaffen.“ Im Moment bleibt noch abzuwarten, wie viele der drei zuletzt gegen München erkrankten Stammkräfte (Maren Weingarz, Sarah Krumscheid, Katharina Sternitzke) bis zum Spiel am Sonntag wieder halbwegs fit sind. Zumindest die an einer Gehirnerschütterung laborierende Antonia Hornberg ist auf einem guten Weg, sie will beim donnerstäglichen Training wieder einsteigen. Im Hinspiel gegen Hoffenheim ging die SG 99 durch ihren allerersten Saisontreffer überhaupt mit 1:0 in Führung, Isabelle Stümper sorgte für den frühen Jubel. Nach zwei vermeidbaren Gegentreffern ging Andernach jedoch noch komplett leer aus. Diesmal soll es besser laufen.

Traumhaft:    ;-)